Organisationale Resilienz ist ein junges Forschungsfeld mit noch uneinheitlichen Konzepten.

Hintergrund: Die Welt wird VUKA.

Volatil: ständige, schnelle Veränderungen.
Unsicher: kein eindeutiges „Richtig“ oder „Falsch“.
Komplex: Zusammenhänge und Interaktionen werden komplexer.
Ambivalent: Mehrdeutig und widersprüchlich ist die Realität.

In solch einem Kontext sind Menschen und Organisationen gefordert, Ihre Resilienz zu entwickeln.

Resilienz (lat.: resilire: „zurückspringen“, „abprallen“) bedeutet „Widerstandskraft“, in der Psychologie die Fähigkeit, sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufzurichten – durch den Rückgriff auf eigene Ressourcen.

Bisher fehlen Qualitätsstandards und gleichzeitig brauchen Unternehmen dringend Unterstützung für die Förderung von Resilienz.

• Krisen in der Gesellschaft und Wirtschaft nehmen zu.
• MitarbeiterInnen und Führungskräfte sind zunehmend überfordert.
• Durch die Digitalisierung wird eine noch schnellere Reaktionszeit gefordert.
• Anpassungsfähigkeit, Wachsen und Lernen an Herausforderungen werden zur relevanten Zukunftskompetenz.

Aktuelle Konzepte zur Entwicklung Organisationaler Resilienz setzen vorallem auf Unternehmenskultur. Relevante Konzepte stellen wir Ihnen hier in Kürze vor.

 

„The Resilient Enterprise“ von Yossi Sheffi (2007)

Sheffi empfiehlt eine Kombination aus Risikomanagement und Kulturentwicklung:

Resilience Investments

  • Resultatorientierung: Resiliente Unternehmen setzen hohe Erwartungen in ihre Mitarbeitenden, es findet sich oft eine Mentalität des Machens, wobei pragmatische Lösungen angestrebt werden.
  • Teamwork und Kommunikation: Im Unternehmen herrscht eine offene Kommunikation und ein schneller Informationsfluss. Wenn neue Teams nötig sind, können sie schnell gebildet werden.
  • Informelle Netzwerke: Neben hierarchischen Kommunikationswegen finden auch informelle Netzwerke ihre Berechtigung. Diese sind häufig bedeutend schneller und können so zur erfolgreichen Erledigung einer Aufgabe beitragen.
  • Leadership auf allen Hierarchiestufen: Um eine Unternehmung flexibel und agil zu halten, ist Verantwortungsübernahme auf allen Stufen wichtig.

 

Security Investments

  • Risiken kennen und sich darauf vorbereiten,
  • Vulnerabilitäten bewerten,
  • die Wahrscheinlichkeit einer Störung reduzieren,
  • mit anderen Organisationen bezüglich Sicherheit zusammenarbeiten,
  • Redundanzen einbauen, wie beispielsweise zusätzliches Inventar, ungebrauchte Produktionskapazität oder zusätzliches Personal,
  • Supply Chains beweglicher gestalten,
  • Übungen und Trainings durchführen.

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